COVID-19 und Multiple Sklerose: was ist zu bedenken?

Die Verunsicherung bzgl. COVID-19 ist sowieso groß, aber was ist mit unseren MS-Patienten, die auch noch immunmodulierende Medikamente nehmen?! Hier sprechen wir über die wichtigsten Aspekte. Patienten mit Multipler Sklerose suchen aktuell den Kontakt zu ihren behandelnden Neurologen, da sie sich aufgrund ihrer Grunderkrankung und ihrer immunmodulierenden Medikamente fragen, ob sie besonders gefährdet sind, an einer COVID-19 Infektion zu erkranken, bzw. besonders schwer zu erkranken. Wir sprechen daher mit Mathias Veit, Leiter der MS-Ambulanz am EVK-Unna, den Ihr schon aus einem früheren Podcast kennt. Er hat sich für Euch umfangreich in seinem Netzwerk informiert, um Euch auf die Fragen Eurer Patienten vorzubereiten.

Im einzelnen sprechen wir über folgenden wichtige Fragen:

  • Haben MS-Patienten ein höheres Risiko an einer COVID-19-Infektion zu erkranken?
  • Was sind die Unterschiede aufgrund der Schwere der Behinderung (Rollstuhlabhängigkeit/Bettlägerigkeit)?
  • Welche Auswirkung auf die Infektanfälligkeit haben Interferone und Glatirameracetat als Basistherapeutika?
  • Welche Besonderheiten sind bei der Verwendung der Sphingosin-1-phosphat-Analoga zu beachten?
  • Wie sieht es mit einer B-Zell bzw. B- und T-Zell depletierenden Medikation (z.B Ocrelizumab, Natalizumab) aus?
  • Welche besonderen Herausforderungen kommen aufgrund der Corona-Krise auf die behandelnden Ärzte von MS-Patienten zu?
  • Wie verfährt man bei MS-Patient, wenn es zu einer COVID-Infektion gekommen ist?
  • Sind weiterhin Schubbehandlungen mit Cortison möglich?

Mathias bezieht sich in diesem Interview auf die Empfehlungen der DMSG und des KKNMS.

Hier noch eine persönliche Empfehlung von Matthias zum Thema Corona-Virus:

Viel Spaß beim Hören!