Welche Systeme gibt es, wie funktionieren sie, was mußt Du beachten?

Antidekubitussysteme

Druckverteilende Unterlagen

Einführung:

Risikofaktoren für einen Dekubitus sind von Person zu Person unterschiedlich. Druckverteilende Unterlagen sind „spezielle Hilfsmittel zur Druckverteilung, die für das Management von Gewebebelastungen, des Mikroklimas und/oder anderer Therapiefunktionen ausgestaltet sind (d.h. alle Matratzen, integrierte Bettsysteme, der Ersatz für Matratzen, Auflagen oder Sitzkissen oder Sitzkissenauflagen)“.

Druckverteilende Unterlagen sollten auf einer Einzelfallgrundlage abhängig von den Bedürfnissen der Person zur Druckverteilung und für andere therapeutische Funktionen ausgewählt werden. In allen Fällen sollten die Empfehlungen des Her-stellers für die Verwendung und Pflege beachtet werden. Quelle: https://www.epuap.org/wp-content/uploads/2016/10/german_quick-reference-guide.pdf

Expertenstandard:

Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Instrumente die zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege beitragen. Sie berücksichtigen pflegewissenschaftliche Erkenntnisse als auch pflegepraktische Erfahrungen gleichermaßen und definieren Ziele und Maßnahmen bei relevanten Themenbereichen der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung z. B. Dekubitusentstehung, Mangelernährung) (Quelle: MDS unter www.mds-ev.de)

Erhältlich unter: https://www.dnqp.de

Hilfsmittelverzeichnis des GKV

Der GKV-Spitzenverband erstellt gemäß § 139 SGB V ein systematisch strukturiertes Hilfsmittelver-zeichnis und (gleichzeitig handelnd als GKV-Spitzenverband der Pflegekassen) als Anlage dazu ein Pflegehilfsmittelverzeichnis. In dem Verzeichnis sind von der Leistungspflicht der Kranken- und Pflegekassen umfasste Hilfsmittel aufgeführt. Das Hilfsmittelverzeichnis gliedert sich in Anlehnung an das jeweilige Therapieziel in 37 unterschiedliche Produktgruppen. Erreichbar unter: https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/home.action

 

Bitte beachte auch unsere anderen Podcasts aus dem Bereich der Pflegewissenschaft, z.B. diesen hier

zum Thema Umgang mit Stürzen in der Pflege.