Sinnvolle Untersuchungsmethode bei neurogenen Schluckstörungen

Seit der “Erfindung” der FEES (Fiber- Endoskopische Evaluation des Schluckaktes) durch** Susan Langmore** 1988 sind viele Jahre vergangen.

Heute gehört diese Methode zu den Standard-Untersuchungstechniken auf vielen Stroke Units, um Schluckstörungen effektiv und frühzeitig detektieren zu können. Auch bei anderen neurologischen Erkrankungsbildern wie M. Parkinson, Myasthenia gravis, Motoneuronerkrankungen und Myopathien ist die FEES sicherlich der Goldstandard der Dysphagie-Diagnostik.

Im Bereich der Geriatrie und der HNO gewinnt die FEES neben der klinischen Schlucktestung und der Videofluoroskopie immer mehr an Bedeutung.

Tineke Greiner ist Klinische Linguistin und FEES-Ausbilderin nach dem Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. In diesem Interview erklärt Sie Dir die Anwendungsgebiete der FEES, den Ablauf eines Standarduntersuchungsganges und besondere Befunde bei bestimmten neurologischen Erkrankungsbildern.

Falls Du noch keine eigene Praxiserfahrungen mit dieser Untersuchungsmethode gesammelt haben solltest, sind wir uns sicher, dass Du Dich bald für einen der zahlreichen Kurse anmelden wirst..

**Tinekes richtet regelmäßig FEES-Kurse in Bochum aus. Nähere Hinweise findest Du hier:

https://www.dgn.org/fortbildungskalender

Disclaimer:

Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de

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