Die Klaviatur der medikamentösen Therapiemöglichkeiten des Morbus Parkinson ist breit geworden und kann im klinischen Alltag schon mal etwas unübersichtlich wirken.

Jan Grosch, Facharzt für Neurologie in der Neurologie des Klinikum Westmünsterland in Borken, kann gut auf dieser Klaviatur spielen und erklärt in diesem Interview die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Medikamentengruppen: L-Dopa, Dopaminagonisten, MAO-Hemmer, COMT-Hemmer und andere. Jan beschreibt die typischen Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen dieser Medikamente und führt Dich durch die Therapiestrategien von der Erstdiagnose bei milder Beschwerdesymptomatik bis zum schwer betroffenen Patienten.

Zudem sprechen wir über häufige Zusatzsymptome wie kognitive Einschränkungen, Depressionen, Psychosen, orthostatische Dysregulation, Obstipationsneigung und deren Behandlungsmöglichkeiten. Abgerundet wird das ganze durch wichtige Hinweise für die so häufig vernachlässigte nicht-medikamentöse Behandlung des M. Parkinson.

Insgesamt also ein Rundumschlag, der es Dir im klinischen Alltag leichter machen wird, therapeutische Entscheidungen für Deine Patienten zu treffen.

Viel Spaß beim Hören und Lernen!