Neuropathischer Schmerz von A-Z

Der Titel verrät es bereits – hier gibt es alles, was Du wissen musst: Definition, Diagnostik, Therapie, sowie Ausblick auf kommende Therapie- und Diagnostikformen. Die Behandlung von neuropathischen Schmerzsyndromen bleibt auch im Jahr 2020 häufig schwierig. Aber wie grenze ich sie gegen andere Schmerzen ab? Welche anderen Schmerzformen gibt es? Welche diagnostischen Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung? Und vor allem: welche therapeutischen Möglichkeiten bieten sich an? Elena Enax-Krumova, Inhaberin einer Stiftungsprofessur zur Erforschung von neuropathischen Schmerzen nach Traumata an der Ruhr-Universität Bochum, bespricht in diesem kurzweiligen Interview all diese Themen.

Im Detail werden folgende Bereiche abgedeckt:

  • Definition der unterschiedlichen Schmerztypen: Nozizeptiver Schmerz, neuropathischer Schmerz und noziplastischer Schmerz
  • Darstellung der aktuell zur Verfügung stehenden diagnostischen Mittel: u.a. MRT, CCT, Elektroneurografie, Elektromyografie, Evozierte Potenziale, Liquordiagnostik, Labordiagnostik
  • Darstellung der überwiegend in Zentren verfügbaren Zusatzdiagnostik im Hinblick auf neuropathische Schmerzen: z.B. QST (Quantitativ Sensorische Testung) und die Durchführung und Auswertung von Hautbiopsien zur Bestimmung der intraepidermalen Nervenfaserdichte
  • Erläuterung der unterschiedlichen Medikamente, die zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen zur Verfügung stehen: v.a. trizyklische Antidepressiva, membranstabilisierende Medikamente bzw. Antikonvulsiva, Opioide, topisch anwendbare Medikamente wie Lidocain und Botulinumtoxin, sowie die im Moment so gehypten Cannabinoide.
  • Zu guter Letzt gibt Elena einen Ausblick auf Therapie- und Diagnostikformen, die Teil der aktuellen Forschung sind und möglicherweise in Zukunft eine Rolle spielen werden.

Viel Spaß beim Zuhören und Lernen!