Therapieoptionen für Parkinson-Patienten abseits der oralen dopaminergen Therapie

In diesem Interview mit Anja Klasing, Oberärztin in der Neurologie des Alfried-Krupp-Krankenhauses in Essen, geht es um die weniger bekannten und deutlich weniger angewandten invasiven Therapieoptionen bei Patienten mit M. Parkinson.

Wir sprechen 1. über die sogennante Duo-Dopa-Pumpe, bei der über ein Pumpensystem, dass der Patient durch verschiedene Vorrichtungen mit sich tragen kann, Levodopa direkt ins Duodenum appliziert wird. Dafür muß in einem kleinen operativen Eingriff im Rahmen einer Gastroskopie ein entsprechender Zugang über die Bauchdecke geschaffen werden.

Diese Therapieoption bietet sich eher in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung an, insbesondere, wenn es zu starken Wirkschwankungen kommt. Vorteilhaft ist dabei sicherlich die Möglichkeit der direkten und dauerhaften Applikation von Levo-Dopa. Nachts wird die Pumpe aber pausiert.

  1. Sprechen wir über die Apomorphin-Pumpe, bei der der Wirkstoff, ähnlich wie bei einer Insulin-Pumpe, subkutan verabreicht wird. Daher können die Wechsel der Nadeln auch durch die Patienten durchgeführt werden.

Du hörst etwas über die Indikationen, die Handhabung und das Management der Pumpen und die typischen Probleme.

Zudem sprechen wir über die Tiefe Hirnstimulation und nicht- medikamentöse Therapiestrategien.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Hören und Lernen!

Disclaimer:

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