Typisierung – pathologische Auffälligkeiten – Entwicklungen in der Zukunft

S2k-Leitlinie Chronische Obstipation
Chronische Obstipationsbeschwerden zählen mit einer Prävalenz von 5- 15% zu den häufigen Gesundheitsstörungen in Deutschland, wobei die Prävalenz mit dem Alter zunimmt und Frauen-deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Die zugrundeliegenden Pathomechanismen sind komplex, uneinheitlich und nur zum Teilaufgeklärt. Die verfügbare Evidenz hat aber die traditio-nelle Auffassung widerlegt, daß es sich lediglich um eine banale Befindlichkeitsstörung ohne Krankheitswert handele, welche überdies durch falsche Lebensgewohnheiten selbst verschuldet und daher auch leicht zu korrigieren sei. So wurde überzeugend belegt, dass die Betroffenen dabei unter einer Vielzahl von belästigenden Symptomen leiden und sie dadurch in ihrer Lebensqualität -zum Teil deutlich- beeinträchtigt sind.
Link: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/021-019l_S2k_Chronische_Obstipation_2013-06-abgelaufen.pdf

Das Mikrobiom – Nur gemeinsam sind wir stark
Die Zusammensetzung des menschlichen Mikrobioms ist sehr variabel und wird unter anderem von der Ernährung, der Immunkompetenz und Medikamenten beeinflusst. In der Regel leben wir als Wirt zwar friedlich mit unserem Mikrobiom zusammen, allerdings können sich auch Krankheitserreger hinzugesellen. Pathogene siedeln sich vor allem dann an, wenn das Mikrobi-om aus dem Gleichgewicht gebracht ist.

Link:

https://www.helmholtz-hzi.de/de/wissen/wissensportal/unser-immunsystem/das-mikrobiom/